Unterwegsgedanken

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Die Quellen des Ohrid-Sees liegen in Mazedonien, oder besser der Früheren Jugoslawischen Republik von Mazedonien (FYROM) – dank des Griechischen Einspruchs  gegen den Namen Mazedonien ist es etwas komplizierter mit der Staatsbezeichnung. Den Teil mit „Frühere Jugoslawischen Republik“ hätte uns hellhörig machen sollen…. Nach unserem ADAC Campingführer gibt es unweit der Albanisch Mazedonischen Grenze einen Campingplatz mit immerhin drei Sternen, auch das Nüvi kennt den Platz. Also machen wir uns auf den Weg zur nächsten Grenze – so richtig mit Ausreise inklusive Stempel, einigen 100 m Niemandsland und dann Einreise. Beide Seiten sind entspannt und professionell, wir verlieren diesmal nicht…

Von Valbona sollte es dann in Richtung Ohridsee gehen – einmal quer durch Albanien. Die Karte versprach ein langes Stück „4×4 only“ mit grünen Punkten für eine landschaftlich schöne Strecke. Allerdings ist unsere Karte 5 Jahre alt – inzwischen ist die Straße auch für einen Porsche 911 4S mühelos passierbar. Perfekt ausgebaut und mit in der Sonne glänzenden Leitplanke erinnern nur noch wenige Überbleibsel, wie ein alter Minenschacht, an die Zeit der wilden Piste. Scheinbar ist jemand dabei die Mine zu reaktivieren, anders können wir uns den neuen blauen Schlauch nicht erklären

Beim letzten Versuch nach Theth vorzudringen wurden wir von den Straßenbaumaßnahmen gestoppt. Die Piste wurde erweitert und (oh Graus) perfekt asphaltiert. Sogar einen Aussichtsbalkon gibt es auf der Auffahrt zur Passhöhe. Vor 4 Jahren habe wir 2 Stunden gebraucht, jetzt sind wir in Minuten oben und freuen uns: Genau auf der Passhöhe endet das Asphaltband